TRISTAN

ROUEN BBC LONDON BARCELONA AMSTERDAM

MÜNCHNER OPERNFESTSPIEL - JULI 2008
'Wie immer beeindruckte John Treleaven durch die stimmliche Kraft und gestalterische Intensität, die er im 3. Akt aufbringt, ohne sich vorher merklich geschont zu haben.'
Der Neue Merker
STAATSOPER WIEN - MÄRZ 2008
Innig und expressiv
'Eine auch dank der Sänger lohnenswerte Begegnung. John Treleaven beweist dass man die Rolle des Tristan auch tatsächlich singen kann. Treleavens Tristan ist sehr kultiviert.'
Kurier
Wagner als packendes Klangereignis
'John Treleaven(Covent Garden) als Tristan: .....mit seinen Tenormitteln gut haushaltend, um im Liebesduett und im 3. Akt eine fein differenzierte, zurückhaltende Interpretation abzuliefern.'
Kultur
'John Treleaven ist ein "gesunder" Tristan.'
Wiener Zeitung
'Wie eine glanzvolle Premiere nach öffentlicher Generalprobe nahm sich dieser Abend aus - im Vergleich zur 1.Aufführung der Serie. Weil sie im Radio übertragen wurde? Weil die Wiener Rollendebutanten sich mit der (Nicht-)Inszenierung arrangiert hatten? Weil die alle Energien der Orchestermusiker absorbierenden „Parsifal“-Aufführungen unter Thielemann vorbei waren? Egal. Diesmal gab es grandiosen Wagner-Sound aus dem Graben und sängerisch Überwältigendes.'
 
'Hatte ich am 24.3. zu beklagen gehabt, dass John Treleaven in allen 7 „Tristan“-Produktionen, die ich – als passionierte Wagner-Reisende – schon zuvor mit ihm gesehen hatte, insgesamt besser zur Geltung gekommen war als in Krämers dilettantischem Machwerk, so konnte ich diesen Eindruck bei der 2. Aufführung der Wiener Serie Gott sei Dank revidieren. Seine von der baritonalen Tiefe bis in die endlosen Tenorhöhen gleichmäßig perfekt durchgebildete, mit unerschütterlicher Sicherheit eingesetzte Stimme verblüffte einmal mehr. Ohne sich im 1.Akt zu schonen, ohne im 2.Akt die Lyrismen zu vernachlässigen, sang er einen grandiosen 3.Akt ohne die mindesten Ermüdungserscheinungen, sodass man ihm auch noch einen 4. Akt zugetraut hätte. Dass er nach den gewaltigen Ausbrüchen dann auch noch ein zartes „Ach Isolde, wie schön bist du!“ und sterbend ein berührendes letztes pp-„Isolde“ intonieren kann, ist bewundernswert. Ob das Geheimnis dieser Sangeskunst damit zu begründen ist, dass er in seinen Rollen so total aufgeht, dass das Singen quasi zur Begleiterscheinung seiner geistig-seelisch-mimisch-körperlichen Ausdrucksmöglichkeiten wird? Wie dem auch sei: Er war Tristan.'
Der Neue Merker

 

LOS ANGELES OPERA – JANUAR 2008

Tribut an John Treleaven durch Placido Domingo bei der Premiere

'Jetzt zu dem Tristan, der heute hier in LA sein Debüt gab. Meiner Meinung nach ist diese Rolle eine der schwierigsten, wenn nicht die schwierigste des Fachs. Besonders der dritte Akt wird leicht forciert. John Treleaven jedoch ist ein echter Spezialist, nicht nur für Tristan. Auch den Siegfried oder jede andere Wagner Rolle singt er phänomenal, mit fantastischem Klang!
Ich habe noch nie einen Tristan erlebt, der diesen Akt so hervorragend spielt und so schön singt, wie er heute. Wir sind sehr stolz und glücklich ihn heute hier bei uns zu haben und hoffen von Herzen, dass er wiederkommt. Meine Damen und Herren, unser Tristan hier heute John Treleaven!’

 

Strahlende Lieblichkeit

John Treleaven, der die Titelrolle sang, ist sogar in Cornwall, wo einige Szenen stattfinden, geboren. Er hat die Rolle bereits an mehreren großen Opernhäusern verkörpert und versteht es seine Kräfte so einzuteilen, dass er stets so frisch wie möglich klingt, sogar am Ende des Stückes. Er ist ein starker, männlicher, romantischer Tristan, der keinen Feind fürchtet und glatte Töne singt.
Music and Vision

Liebesnacht: Treleavens erfolgreicher Tristan and Watsons erstaunliche Isolde an der LA Opera

‚Es war bei der Liebesnacht, dass mir klar wurde wie gut Treleavens robuste Stimme für die Anforderungen der Rolle geeignet ist. Wie bei vielen anderen Heldentenören auch hat seine Stimme einen baritonalen Klang und genügend Gewicht um mit dem Orchester mitzuhalten. Treleaven jedoch beweist, dass er über die Fähigkeit verfügt , Tristans lange Legatopassagen zu halten, die manchmal sanft, manchmal mit offenkundiger Süße und Ausdruck und manchmal mit einer enormen Energie gesungen werden müssen, … er ist ganz offensichtlich ein großer Tristan.

Opera Warhorses
'Der Heldentenor John Treleaven verfügt über das vokale Gewicht und das Durchhaltevermögen, welche die Rolle des Tristan erfordern… wunderschön dargestellt durch seine musikalische Intelligenz und seinen dramatischen Gesang. Er sang Tristans berühmten Monolog im dritten Akt mit versengender Kraft und poetischer Schmerzlichkeit.’
Classical Voice: LA Opera Notes
'In den Titelrollen bewältigen Linda Watson und John Treleaven ihren Marathon mit viel Durchhaltevermögen, um ganz zu schweigen von den Momenten atemberaubender Zärtlichkeit... dieser Tristan und seine Mitsänger singen im germanischen Stil mit ungeschminkter Ausdrucksweise, als ob ihre inneren Gedanken wie von selbst aus Ihnen herausströmen würden – ohne bewusste Gestaltung, ohne Maniertheit.’
LA City Beat
'In der unglaublich anspruchsvollen Rolle des Tristan ist John Treleaven der Partie des Heldentenors mehr als gewachsen.’
LA Downtown News

‘Tristan und Isolde’ an der LA Opera, eine erstaunliche Produktion, ein echter Gewinn

'Die Musik im Liebesduett des zweiten Akts wurde ausdrucksvoll gesungen von Linda Watson und ihrem Tristan, dem Heldentenor John Treleaven. Im dritten Akt sang Treleaven lyrisch, äußerst sicher mit einer sehr intensiven und emotionalen Musikalität.’

OperaOnline.us

Die Wiederaufnahme von David Hockneys Produktion ist ein solider, wenn nicht sogar inspirierter Tribut an Wagners Meisterstück

'Der britische Tenor John Treleaven………Rumstehen und schmettern sind nicht seine Sache, sondern Samttöne mit verbindenden, nuancierten und ausdrucksvollen Linien.’

Orange County Register
'Der Heldentenor John Treleaven als Tristan, lieferte eine außergewöhnliche Vorstellung, mühelos singend bis zum Schluss...
HyperReview
‘John Treleaven identifiziert sich völlig mit der Figur des Tristan.’
Teatro
‘Der Tenor John Treleaven, der die Rolle des Tristan mit lyrischer Anmut sang.’
Robert D. Thomas/Class Act
'Im dritten Akt zeigt Treleaven sein überwältigendes Talent, indem er singt während er auf dem Rücken liegend stirbt.’
Daily Trojan
‘Es war ein wahrer Genuss den berühmte Tristan, John Treleaven, in der Titelrolle von Wagners viereinhalbstündigen Marathon Oper zu erleben’
Michael Ching – Artistic Director of Opera Memphis - Blog

 

TEATRO MUNICIPAL DE SANTIAGO DE CHILE - JULI 2007
'...seine Stimme ist in der Mittellage und in der Tiefe stark, in seiner Hingabe war er gediegen und homogen und ging seine Monologe mit Intensität und Kraft an.'
La Tercera
'Brauchen wir Bayreuth überhaupt noch? Man wundert sich schon sehr, denn überall vom ländlichen Sussex bis hin zum fernen Chile kann man bessere Wagner Vorstellungen hören und sehen. Die Besetzung in Santiago wurde angeführt von John Treleaven... leidenschaftlich und unermüdlich.'
Sunday Telegraph

 

TRISTAN - TEATRO REGIO DI TORINO
John Treleaven's Tristan ist seine elegant stimmliche Linie zu würdigen.
La Stampa
KONZERTANT MONTREAL - FEBRUAR 2007
'Der Tenor John Treleaven als Tristan war sowohl standhaft als auch lyrisch.'
The Gazette
HAMBURGISCHE STAATSOPER

John Treleaven bewies, dass er im Moment rein stimmlich zu den wenigen Alternativen für die Partie an großen Bühnen zu zählen ist. ... Er sang differenziert und auf Linie im Duett und besaß für die Fiebervisionen nicht nur genügend Kraft, sondern auch die Fähigkeit, sie wirklich zu singen.  Dass er auch ganz am Schluss nicht mit den Kräften am Ende war, demonstrierte ein wundervoll im piano klingendes ‚Isolde’ – Hut ab!

FRANKFURT
John Treleaven hat ein Maß an Rollenidentifikation erreicht, das verblüfft, fesselt, aufwühlt und begeistert. Im 1. Akt, wo die Mehrheit der Tristansänger noble Zurückhaltung übt, verblüfft die leidenschaftliche, fast zornige Intensität, mit der er Isolde das "War Morolt dir so wert" serviert, und sein "Suhneeid" beinhaltet schon die ganze "ewige Trauer" und den "einz'gen Trost", der den trotzig Liebenden charakterisiert. Im 2. Akt begeistert Treleavens Hingabefähigkeit und die unendliche Wagnerische Gefühls- und Gedankenwelt, die sich in seinem Gesicht ebenso "anschaulich" wiederspiegelt, wie sie in seiner expressiven Stimme vernehmbar ist. Im Ausloten der Untiefen des 3. Aktes aber dürfte Treleaven heute vollends konkurrenzlos sein. Der sieche Tristan sitzt in dieser Inszenierung in einem Ledersessel , was den Vorteil hat, dass man sein Gesicht besser sieht als in horizontaler Lage. Wie im Wachkoma blickt er mit halbgeschlossenen Augen ins Leere, bis ihn Wagner erwachen lässt. Welcher Sänger kann heute glauben machen, dass er "im weiten Reich der Weltennacht" geweilt hat? Treleaven kann es. Alle Phasen des schmerzlichen Sehnens, der Hoffnung, dass Isolde doch kommt, der verzweifelten Enttäuschung und des ekstatischen Wonneempfindens, die er nicht nur singt, sondern lebt, bringen ihn an den Rand der physischen und seelischen Erschöpfung, wenn Isolde tatsächlich erscheint. Die Inszenierung erlaubt ihm, sich an einer Wand hochzuranken, wobei seine Wunde wieder aufbricht und er blutüberströmt in Isoldes Armen zusammenbricht. Dass kein forcierter Ton die stimmliche Glanzleistung dieses wunderbaren Sängerdarstellers trübt, beweist einmal mehr, dass er mit der Gestaltung des Tristans wohl den Zenith seiner Sängerlaufbahn erreicht hat.

Der Neuer Merker - Juli 2005

 

MANNHEIM - NOVEMBER 2004
Der dritte Akt bestätigt, dass der Engländer berechtigter Weise zu den derzeit wichtigsten Repräsentanten des Wagnerschen Heldenfachs gezählt wird. Im Monolog steigert er sich immer mächtiger aufbäumend in Bilder des Wahnsinns. Zunächst malt er sie lyrisch und schlank aus. Wie sehr erinnert sein Timbre während dieser Einleitung an Wolfgang Windgassen! Anschließend wachsen Umfang und dramatische Ausdrucksdichte zusehends. Auf breiter, leicht baritonal eingefärbter Grundlage leistet er die Schwerstarbeit des todessüchtigen Tristan ohne die geringsten Anzeichen von Anstrengung.
Mannheimer Morgen
Und auf der Bühne standen mit Luana de Vol und John Treleaven zwei Sänger, die sich mühelos gegen ein wie entfesselt aufspielendes Orchester durchsetzen konnten. Beeindruckend dabei gleichsam der Ausgangspunkt ihrer sängerischen Leistung. Der war nämlich überaus lyrisch geprägt, beide demonstrierten eine perfekte Technik, mit der es überhaupt erst möglich ist, zwei so ungeheuer schwierige und Kräfte zehrende Partien durchzustehen.
Rheinpfalz

 

ROUEN JANUAR-FEBRUAR 2004
Seltsam, wie viele gut singende Tenöre die Rolle nicht ausfüllen können. Soweit ich sehe, steht heute John Treleaven als Rollengestalter auf einsamer Höhe.
Der Neue Merker

 

BBC LONDON - DEZEMBER 02/FEBRUAR 03
1er Akt: John Treleaven hat den ersten Akt hervorragend gemeistert. Sein Tenor ist kräftiger und ausgeglichener geworden - Willkommen zurück!
2er Akt: Die dunkle Farbe von John Treleavens Stimme im mittleren Register war sehr beeindruckend.
3er Akt: Es war fast unmöglich, seiner Beschreibung der physischen und seelischen Qualen eines Mannes zuzuhören, und sein finales éIsolde' ließ das Herz fast stillstehen. Mit einem Wort, ich fand diesen konzertanten Akt ergreifender als ich es je in einem Theater erlebt habe und nein, ich vergesse dabei nicht Jon Vickers.
Opera
John Treleaven singt den Tristan mit Finesse. Mit hervorragender vokaler Kraft bewältigt er die Herausforderung von Tristans finalem Fieberwahn.
The Guardian
John Treleaven sang den Tristan mit klingendem, durchschlagskräftigem Ton und war trotzdem in der Lage seine Stimme in den entscheidenden Momenten zurückzunehmen und sowohl er als auch Christine Brewer fanden sich in stiller Verzückung für das zentrale Liebesduett.
Der Observer
Der Tenor von John Treleaven hat eine stark baritonale Farbe und er sang mit Eleganz und einem großen Gespür für Wagners feuriges Libretto...
Sunday Telegraph
Und ich werde nie diese Vorstellung vergessen, die John Treleaven mit so ausgeglichener Stimme und Intensität gesungen hat.

The Sunday Times

 

FRANKFURT - 2003
'John Treleaven setzt sich als Tristan rückhaltlos ein. Er schafft eine aufleuchtende, kraftvolle Figur und nötigt allergrößten Respekt ab.'
Opernwelt
'Treleaven ist vielleicht derzeit der Ideal-Tristan. Wie er die Ausbrüche im 3. Akt modelliert, steigernd aufbaut und gerinnen lässt, das erscheint so leicht und soll doch kaum singbar sein.'
Der Neue Merker
'Allen voran sorgt John Treleaven für ein Tristan-Wunder: Die Partie wird nicht zum quälenden Kraftakt, sondern in exquisitem Legato-Gesang zum kaum getrübten belcantistischem Genuss, sogar noch im dritten Aufzug.'
Kurier online
'John Treleaven aus Cornwall verkörperte den Tristan weniger als strahlenden Heldentenor, vielmehr als einen seelisch Leidenden mit lyrisch-sanften Zwischentönen.'
Frankfurter Neue Presse
'John Treleaven verfügt über so viel Reserven, dass er sich keine Zurückhaltung auferlegen muß, um im den anspruchsvollen dritten Aufzug voll und ganz präsent bleiben zu können.'

Neue Züricher Zeitung

 

BARCELONA, JUNI 2002'

 

John Treleaven, ein Tristan der heute keine Konkurrenz zu scheuen braucht. Er klingt en wenig wie einst Wolfgang Windgassen, sehr weich timbriert, sehr lyrisch und doch kernig, kraftvoll und leidenschaftlich. Er forciert nie und nimmer, und weil das Orchester des Liceo unter De Billys Führung ein ganzes Liebesduett lang geradezu flüsternd piano spielt, ohne daß Ton und Intensität an Konsistenz verlören, sind die tenoralen Phrasen alle, alle zu hören
Die Presse, Wien
John Treleaven ist ein Wagner-Tenor mit sehr schönem Lyrischen Klang. Seine Deklamation ist ausdruckvoll und von ausgezeichneter Qualität, was ihm einen persönlichen Erfolg an der Seite Polaski gebracht hat.
La Vanguardia
Der Tristan von John Treleaven ist außergewöhnlich lyrisch und hat perfekt zu der Isolde von Polaski gepasst. Die beiden Hauptdarsteller boten eine Paar von hoher Qualität und Klang mit sehr schönem Timbre in der Mittellage und geschmeidig in der Höhe.
La Razón
John Treleaven hat auch die unbarmherzige Stimmlage des Tristans mit soliden Gesangmitteln gemeistert.
El Pais
Deborah Polaski und John Treleaven sind die Protagonisten der ersten Besetzung und waren ein exzellentes Paar. Sie beherrschten mit Bravour ihre Partien.
El Periódico
John Treleaven verdient unseren Applaus mit seinem Tristan. Er sang eine gute Linie vom Anfang bis zum Ende. Der dritte Akt ging nach oben bis ins Maximum des Deliriums visionär. Sein Gesang war prägnant und unterstrich die Verzweiflung dieses Charakters an der Schwelle zur Ewigkeit.

Avui

 

AMSTERDAM, FEBRUAR 2001

 

Die Sänger boten ebenfalls hochinteressante Leistungen. Bestens harmonierten Gabriele Schnaut und John Treleaven, zwei souveräne musikaische Sänger ohne vokale Probleme, beide des Auskostens der zahllosen Stimmungswechsel und vielschichtigen Denk- und Fühlweisen von Tristan und Isolde fähig. Treleaven bewältigt mit angenehmem Tenor, der, aus lyrischeren Gefilden kommend, auch lyrische Phrasen sehr schön, ganz aus dem Tristanschen Fühlen heraus koloriert, sodaß man aufgrund seiner Ausdrucksvielfalt bis in die mörderischen Verzweiflungsausbrüche hinein von ihm gefesselt bleibt, die Partie in ihrer Totalität.
Der Neue Merker
Die Sängerbesetzung, die Rattle zur Verfügung stand, entsprach dem internationalen Standard. John Treleaven drängt als schwerer Wagner-Held immer stärker nach vorn: Sein Tristan ist in jedem Akt voll präsent, die Stimme besitzt Kraft und Geschmeidigkeit, klingt metallisch-hell, dabei ausdrucksvoll; vor allem aber ist Treleaven bemüht, dem schweren Wagner-Tenorfach wieder angemessene Vokalität zurückzugewinnen. Musikalisch und gesanglich hat die Aufführung unbestreitbar hohe Qualitäten. -
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Selten sah man einen Tristan im dritten Aufzug siechen wie in Amsterdam. John Treleaven, der - Wagner im Sinn - aus Cornwall stammt, bestätigt in Amsterdam seinen Ruf als ein viel versprechender, intelligenter Heldentenor: darstellerisch ungeheuer intensiv, mit hellem Stimmtimbre und respektablen Reserven.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
John Treleaven ist herzzerreißend als der leidende Tristan des dritten Aktes, den er großartig singt, mit einer dunklen Klangfarbe, die Melancholie und tiefen Schmerz ausdrückt.
The New York Times
Als Tristan fasziniert der Brite John Treleaven mit seiner Steigerung in den Fieberphantasien, lässt sich aber auch davor der mit allen dramatischen Wassern gewaschenen Isolde nicht den Schneid abkaufen.
Handelsblatt

In dem Mann aus Cornwall, John Treleaven, findet sie einen heldenhaften Tristan der durchhält und der im dritten Akt ein paar ergreifende Szenen darbringt - sein durchdringender Ausruf "Ach, Isolde! Isolde! Wie schön bist du!" ist ein Moment wahren Pathos.

Sunday Times
John Treleaven: sein Durchstehvermögen war formidabel. Ein Tristan, der am Ende noch munter und frisch singt, und ausserdem noch schön phrasieren kann, hat wirklich einen Zaubertrank geschluckt.
Trouw

... dann ist da noch der schöne Tristan von John Treleaven, der immer wichtiger wird als Wagnersänger; der englische Tenor ist seit langem Walther, Erik und Siegmund und macht sich nun Tristan und Siegfried zu eigen... mit einer Klarheit der Stimmproduktion, einer Eleganz in der Phrasierung und einer szenischen Präsenz, die die Essenz seiner Darstellung ausmachen.

La Libre Belgique
Es sangen internationale Topsolisten mit dem glänzenden John Treleaven als Tristan..
Nieuwe Noordhollandse Courant
Der Tenor John Treleaven ist vokal seiner Aufgabe mehr als gewachsen. Im Duett mit dem stürmischen Kurwenal erreicht Treleaven auch im Spiel eine bewegende Dramatik.
De Gelderlander
Es war eindrucksvoll als Schauspiel für vokale Topathletik mit John Treleaven als ein menschlicher, kraftvoller und prächtiger Tristan.
Het Parool

....der Tenor John Treleaven zeigte sich als ein Tristan, der den schweren dritten Akt bewundernswert meisterte.....

Brabants Dagblad
John Treleaven ist ein wertvoller und ergreifender Tristan....
Le Monde

Der Brite John Treleaven sang ein ausgezeichnetes Rollendebut als Tristan. Treleaven steht eine großartige Zukunft als Wagner-Tenor bevor, und dieses Stimmfach kann weiß Gott neues Blut gut brauchen....

Het Parool
....im Laufe des Abends gewann John Treleaven an Wärme und Glanz....
De Groene Amsterdammer

.....und der Tristan John Treleaven verdient hohes Lob.

Amsterdam Radio
Neben Treleaven, der in der vergangenen Saison an der Wiener Staatsoper als Lohengrin überraschte, steht eine Wagner-geschulte Sängerschar auf der Bühne.
Financial Times, Deutschland

Der britische Tenor John Treleaven, spielt hier einen robusten und überzeugenden Tristan. Seine Stimme ist wirkungsvoll und tragend.

The Guardian
John Treleaven , ihr Tristan, kämpft sich heroisch hoch zu den internationalen Wagner-Reihen und sollte nach dieser Vorstellung ernstgenommen werden.........so singt er mit großer Phrasierung und Musikalität.

Financial Times, London

 

KARLSRUHE - JULI 2000



Tristan

 

Tristan ist gefunden! Ich kannte John Treleaven bisher als guten bis sehr guten Sänger und Darsteller - als Tristan ist er außerordentlich! - Als wäre er in die Rolle hineingeboren, bewältigt er leicht und locker das vokale Abenteuer, das schon so viele seiner Fachkollegen zu Fall gebracht hat. Je länger die Phrasen, je anspruchsvoller hinsichtlich Kraft, Höhenforderung und Phrasierungskunst sich die Partie gebärdet, desto wohler scheint der Sänger sich zu fühlen und desto ausdrucksstärker and mitreißender wird er. Da die ausgereifte Stimme fabelhaft sitzt, kann er sie an den Höhepunkten (und deren gab es viele!) aufgehen lassen. Und da er Text und Noten nicht nur präzisest beherrscht, sondern auch versteht, was sich dahinter verbirgt, kann er die ganze überreiche Ausdruckspalette der komplexen Wagnerfigur ausschöpfen und damit vom ersten Auftreten bis zum letzten Hauch fesseln.
Der Neue Merker

In der Rolle des Tristan nahm John Treleaven durch beeindruckende heldentenorale Tonsubstanz und gestalterische Präsenz für sich ein.

Opernwelt
Mit einer unglaublichen Ausdruckskraft gestaltete Treleaven Tristans Fieberwahn, präsentierte seinen kraftvollen Tenor in heldischem Glanz.
Opernwelt

John Treleaven geht mit seinen Reserven so ökonomisch um, dass er im dritten Akt mit seinen beiden Monologen zur Hochform aufläuft, in der nach der Strapaze des Liebesakts das Äußerste leistet, was ein Tenor an dieser Stelle aufbringen muss: Das Sich-Entäußern, Sich-Auflösen in fieberhaftem Wahn und übersteigerter Liebes- und Todessehnsucht.

Badisches Tagblatt
John Treleavens Tenor leiht dem Tristan imposante dynamische Potenz. Die grellen Wahnvorstellungen des dritten Aktes schleudert er vital in den Raum: Es sind Höhepunkte der Aufführung.
Badische Neueste Nachrichten

Selbst der zuweilen im Freistil operierende Tristan-Titane John Treleaven gibt sich in Karlsruhe stimmgewaltig, teilt die Rolle klug ein, bäumt sich im letzten Aufzug zu fieberhaftem Wahn auf.

Frankfurter Rundschau
John Treleavens kernig-präsenter Breitband-Tenor kann kantablen Piano-Schmelz verströmen und in höchsten Höhen voll-volumig gleißen - selbst das Fiebertraum-Solo im dritten Aufzug wirkt noch wie ein spannender Psycho-Krimi.

Südwestpresse